Die persönliche Reichweite

Vorweg – und ich will niemanden enttäuschen – Zahlen sagen im Bezug auf persönliche Qualifikationen wenig aus.

Man darf nicht alleine von Zahlen auf Wichtigkeit schließen.

Der Grund dafür ist einfach. Zahlen lassen sich faken, durch unterschiedliche Arten von Spam kann man schnell viele Kontakte, Follower und Fans erreichen,  letztere lassen sich bequem mit Kreditkarte beschaffen wie auch Votes für Awards gekauft werden können.

Pushmails, ungefragte Newsletter, zu viel Systemnachrichten, Automatisierungen und Social Engineering (z.B. durch Provokation) führen zu einem rasanten Anstieg der bloßen Zahlen, verderben aber genauso schnell die Stimmung. Die Interaktion mit seinen Follower ist wichtig – aber nicht jedes gesellige Sozialgegruschel führt zu sinnvollen und tragfähigen Onlinekontakten.

Ich kenne die Tricks der Branche und die meisten lehne ich ab. Denn: Netzwerk ist nicht gleich Netzwerk.

In den ersten Jahren bei XING konnte ich vor allem eines lernen: Pay it forward = Netzwerken mit Verstand.

Wenn ich heute alleine meine persönlichen 1866 XING– oder 691 LinkedIn Kontakte, 977 Facebook Freunde, 438 Google+ Kreise oder 2390 Twitter Follower betrachte, ergibt jeder Kontakt einen Sinn.

Mein Klout Score liegt konstant oberhalb der 70. Weitere Firmen- und Privataccouts sind hier noch nicht mit eingerechnet, wie auch meine werten Pinterest Follower, Foursquare, Instagram Friends, Blogleser, Gruppenmitglieder und natürlich Interessierte und liebe Bekannte aus weiteren, kleineren oder privateren Netzwerken.

Darüber freue ich mich aufrichtig. 

Silke Schippmann konzentriertEs handelt sich zudem um leicht messbare Key Performance Indicators, also Kennzahlen für die durch mich erreichten Personen. Wobei natürlich niemals 100% erreicht werden, sondern eben nur ein bestimmter, realer Prozentsatz. Dieser lässt ich jedoch steigern – durch Relevanz für die „Folgenden“ und eine sinnvolle Pflege des eigenen Netzwerkes.

Ich habe nie sinnlos gesammelt, gespammt oder alles bestätigt, was nicht niet- und nagelfest ist. Es wäre mir ein leichtes gewesen – insbesondere in den 4 Jahren meiner recht öffentlichen Position bei XING – jede Woche weitere 50 Kontakte zu bestätigen.

Ich schaue mir diese Zahlen sehr selten an, denn diese alleine geben mir wenig.Dennoch stelle ich fest, dass ich auf einem guten Weg bin. Denn:

Worüber ich mich wirklich und täglich freue, ist die bewiesene Tragfähigkeit dieser Netzwerke.  

Der Zeitaufwand dieses Reputationsmanagements hat sich in vielfacher Hinsicht gelohnt, meine Kunden finden ihren Weg zu mir – ich setze ganz auf meine Pull Strategie und betreibe bisher keine Kaltakquise.

Ich kann nur empfehlen, diesen Weg zu gehen. Wer wissen will, wie das konkret funktioniert und diese Strategie selbst umsetzen will, meldet sich bei mir. Ich biete in regelmäßigen Abständen entsprechende Kurse an, z.B.:

  1. Meine Kunden kommen zu mir. Die PULL Strategie für Unternehmer.
  2. Business Networking Premium. Geheimnisse eines Insiders.
  3. Business Networking für Frauen: Jetzt aber richtig.  

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre Kontaktaufnahme!

  • Silke mach weiter so, denn Deine offene, authentische und professionelle Artikel ist mitreißend. 😉

    • Herzlichen Dank, lieber Daniel! Ein Kompliment aus deinem Munde ist mir viel Wert. 🙂

  • Wahre Worte: Kontakte sind wichtig – aber mehr als ein Datenbankeintrag auf Xing, LinkedIn, Twitter oder sonstwo…

    lG
    Stephan

  • d´accord