Über die Zielgruppe

Es ist eine tolle Sache, wenn man viele Medien in der Art eines Artisten bedienen kann, man jongliert gleichsam mit der Information, wirft seinem Publikum die Rosen zu, fängt Bälle auf, spielt selbst mit dem Feuerball. Fatal, wenn man diese Dinge verwechselt. Zunächst einmal: Ich mag automatisierte Veröffentlichungen nicht.

Ja, ich weiß: Es IST praktisch. Dummerweise ist Google, und selbst Facebook meiner Meinung  – und benachteiligt diese Beiträge in ihrer Sichtbarkeit. Dummerweise ist das wann oft entscheidend, wenn es um den Erfolg der eigenen Kommunikation geht.

Dazu kommt, ich habe nicht die gleiche Zielgruppe auf allen Kanälen. Es ist sehr deutlich zu erkennen, dass mir andere Leute auf Twitter folgen als beispielsweise auf XING oder Facebook. Der Stil der Unterhaltung ist ein anderer, Twitter erfordert schnellere und kürzere Beiträge, man muss hier schließlich in max. 140 Zeichen auf den Punkt kommen (wobei ich mir letzteres auch auf vielen Facedbook Accounts wünschen würde).

Facebook erlaubt eine optimale Einbindung von Bildern und mehr Text. Warum sollte ich die Vorteile des jeweiligen Kanals verschenken?

Ich will die Inhalte auch zielgruppengerecht aufbereiten – und das sieht nun mal anders aus, je nachdem, ob ich auf Facebook oder Twitter oder, herrjeh, auf meinem Blog poste.