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Schwerpunkt: Gesundheitswirtschaft

Lange habe ich mich eingelesen, zugehört, gelernt und gefragt. Im letzten Jahr konnte ich dann offiziell einen neuen Schwerpunkt in meinem Beratergeschäft ausmachen: Die Gesundheitswirtschaft.

Lernschwester Silke Schippmann (1990)Warum es mich dahin zieht? Nun, das ist einfach. Ich habe 16 Jahre als Krankenschwester gearbeitet. Als Kind einer Krankenschwester und Klinikmanagement-Dynastie 😉 hat die jahrelange Erfahrung und letztlich ja auch meine erste Berufswahl, ihre Weg gebahnt in meinen zweiten Bildungsweg. Ich habe durch meine Tätigkeiten während des Abendgymnasiums und Studiums vielseitige Tätigkeiten ausgeführt, in Hamburger und niedersächsischen Kliniken, in der Verwaltung und in der ambulanten Betreuung. Im psychiatrischen Bereiche habe ich in jeder mir bekannten Disziplin gearbeitet.

2006 habe ich meine Magisterarbeit zu einem Thema der Interkulturellen Kommunikation im Krankenhaus abgegeben. Ich habe nicht nur „den Stallgeruch“ des Gesundheitswesen, ich bin dort aufgewachsen – in vierter Generation. Es wächst zusammen, was zusammen gehört:

Nicht alle Kunden darf ich an dieser Stelle nennen, einige aber schon. Konzeptionell, beratend und operativ bin ich tätig bei den drei größten Gesundheitswirtschaftskongressen im deutschsprachigen Raum: Dem Hauptstadtkongress, dem Deutschen Gesundheitswirtschaftskongress und dem Österreichischen Gesundheitswirtschaftskongress.

Des Weiteren darf ich mit meinem „Barcamp-Embedded-Konzept“ Healthcarecamp die KhochN, die erfolgreiche Kreativkonferenz für neue Marketingkommunikation in Kliniken, ergänzen.

Besonders erfreut bin ich auch über die Zusammenarbeit mit LOHMANNkonzept. Das Bertungsunternehmen unterstützt und begleitet Unternehmen der Gesundheitswirtschaft bei ihren vielfältigen Umstrukturierungsprozessen.

Neben einem Recruiting- und Vermittlungsunternehmen für Mediziner und Fachpflegekräfte unterstütze und berate ich das Team der Initiative Armut durch Pflege, ein Schwerpunktthema des eingetragenen Vereins wir-pflegen.net.

Weitere Gespräche laufen gerade… ich halte Sie auf dem Laufenden!

 

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Gesundheitssystem bisher nicht im Zentrum des Wandels

6oegwk14Mit großem Erfolg wurde auch der diesjährige, 6. Österreichischer Gesundheitswirtschaftskongress abgeschlossen. Ich hatte die Ehre, mit namhaften Vertretern der Österreichischen und deutschen Gesundheitswirtschaft auf dem Podium zu sitzen. Wir haben diskutiert zu dem Thema: „Ohne Social Media geht nichts mehr – Kommunikation goes digital

Auf dem Kongress wurde unter anderem die Forderung nach einer „Marktordnung für eine Gesundheitswirtschaft im Wettbewerb um hervorragende und bezahlbare Medizin“ diskutiert.

Professor Heinz Lohmann bekräftigte in seiner Eröffnungsrede am 12.3.2014 in Wien noch einmal:

 

Erfolg gibt es nur durch Wandel.[…] Und das Meiste liegt noch vor uns“

Entgegen der Meinung vieler Akteure ist das Gesundheitssystem bisher nicht im Zentrum des Wandels.

Erst, wenn in einigen Jahren der Anteil der Erwerbstätigen sinkt und gleichzeitig der Anteil der älteren Menschen weiter steigt, geht der Veränderungsdruck so richtig los.

Deshalb stehen die Verantwortlichen in den Gesundheitsunternehmen jetzt vor gewaltigen Aufgaben. Der Erfolg des ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES beruht ganz wesentlich auf der Tatsache, dass sich hier Jahr für Jahr die TOP-Führungskräfte aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft versammeln. Gerade in stürmischen Zeiten sind der Austausch der Ideen, Strategien sowie Konzepte und das Erarbeiten gemeinsamer Positionen von zentraler Bedeutung.

Pluralität der Meinungen ist für die Macher dieses Kongresses ganz besonders wichtig. Es ist nämlich kein Kunststück und nützt reinProfessor Heinz Lohmann gar nichts, im Kreise Gleichgesinnter zügig Übereinstimmung zu erzielen. Viel ehrlicher ist es, die in der alltäglichen Debatte vorhandenen Positionen nebeneinander zu stellen und gegeneinander abzuwägen. Das ist zwar mühsam und gelegentlich für den einen oder anderen Teilnehmer auch ärgerlich, aber es entspricht der gesellschaftlichen Realität.

Die Gesundheitswirtschaft bewegt sich, mehr noch als viele andere Branchen, zwischen Plan und Markt. Politisches und unternehmerisches Denken trifft allenthalben aufeinander.

Das lässt sich nicht leugnen und wir werden es heute hier auch erleben. Künftig wird es darum gehen, einen politischen Rahmen als Marktordnung zu bestimmen, in dem Gesundheitsunternehmen im Wettbewerb um hervorragende Medizin zu bezahlbaren Preisen miteinander ringen. Von tradierten Vorstellungen Abschied zu nehmen fällt vielen Bürgern schwer. Das wird 2 aber notwendig sein, wenn künftig das Ziel erreicht werden soll, allen Bürgern den Zugang zu innovativen Gesundheitsleistungen zu verschaffen.

Es kommt noch etwas Entscheidendes hinzu. Die Rolle des Patienten verändert sich aktuell gewaltig. Dabei geht es nicht um die Frage ‚Patient o d e r Kunde? ‘. Patienten werden a u c h zu Konsumenten.“ (mehr –>)

 

Bei dem zentralen Branchentreffen in Wien wurde übrigens wieder einmal ein Teilnehmerrekord erreicht. 

Über 400 Besucher haben die spannenden Vorträge und Diskussionen in 16 Foren verfolgt. 82 Referenten und Moderatoren haben ihr Wissen und ihre Erfahrung eingebracht.“

so Ines Kehrein, die Geschäftsführerin der den Kongress veranstaltenden agentur gesundheitswirtschaft gmbh in Wien. Die Idee eines Gesundheitswirtschaftskongresses für Österreich trifft ganz offensichtlich den Nerv der Zeit.

Der nächste Österreichische Gesundheitswirtschaftkongress für 2015 wiederum in Wien wurde angekündigt.

 

 

Tools

Krankenpflege für die Hosentasche

Pflege-Apps als Werkzeug Heute habe ich mich einmal der Frage angenommen, welche Applikationen (kurz: Apps) es eigentlich für Smartphone-Nutzer aus der Krankenpflege gibt. Viele Pflegekräfte nutzen bereits, meist privat finanziert, entsprechende Internettarife und nutzen ihr Handy, um sich auf dem Laufenden zu halten oder sich kurzfristig Informationen zu beschaffen.

Als Pflegekraft spart man sich ja gerne jeden unnötigen Weg. Laut Schrittzählermessungen soll es sich um stolze 10-15 Kilometer am Tag handeln. NEON schreibt dazu10.000 Schritte in 8 Stunden ist keine Seltenheit auf einer Normalstation eines Krankenhauses.

Bücher, sofern vorhanden und auf dem neuesten Stand, sind oftmals unerreichbar weit weg. Das eigene Mobiltelefon hat man dagegen in der Tasche und kann schnell recherchieren, wenn man etwas braucht!

Hier möchte ich nun eine kleine Auswahl nützlicher Apps vorstellen: (mehr …)

kommge

Berufsbild: Community Management für Krankenhäuser

KommGe13

Am 16. und 17. Oktober 2013 treffen sich die Kommunikationsschaffenden der Gesundheitswirtschaft zum siebten Mal zur KommGe in Hamburg. Zusammen mit Frank Stratmann gestalte ich dabei den

„Interaktiver Workshop: Das neue Berufsbild – Community Management für Krankenhäuser

Auch in diesem Jahr werden rund 200 Experten und Interessierte aus der Gesundheitsbranche, den Medien und PR-Agenturen erwartet. Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks wird die Eröffnungsrede halten. Wesentliche Höhepunkte des Events sind laut Veranstaltungsinfo:

  • Redaktions- und Pressestellenbesuche für Kongressteilnehmer exklusiv am Vormittag des ersten bzw. zweiten Tages: z.B. Brand eins, Hamburger Abendblatt, NDR 90,3, RTL Nord, UKE, Kath. Marienkrankenhaus
  • Verleihung von drei KommGe-Preisen für Innovationen, Kampagnen und Konzepte (Informationen zur Bewerbung für die Awards erhalten Sie hier
  • Abendveranstaltung: Netzwerken mit Blick über den Hamburger Hafen
  • Auszeichnung der besten Klinik-Pressestelle durch Fachzeitschriften
  • Wissenstransfer und Themendiskussion bei mehr als 20 Veranstaltungen
  • Weitere Themenschwerpunkte Pflege, Mitarbeiterkommunikation, Krise, neue Medien, Werbe- und Medienrecht

Das komplette Programm ist hier nachzulesen.