Isabel Lenuck

Kinderbuchautorin auf Erfolgskurs

Isabel LenuckEs gibt so diese Momente, die erfreuen mich besonders und sehr persönlich. Isabel Lenuck ist eine meiner Kunden. Die Hamburgerin ist eine tiefgründige, kluge, engagierte Kinderbuchautorin.

Durch ihre harte Arbeit und meine Unterstützung in Sachen SICHTBARWERDUNG ihrer Fähigkeiten konnte die studierte Tibetologin und Museumspädagogin einen tollen Auftrag an Land ziehen. So schreibt sie nun für Käpt’n iglo wundervolle Abenteuergeschichten. Aber lest selbst…

Ich möchte meinen Lesern ihre Arbeiten sehr ans Herz legen, ihre Führungen, ihre Lesungen mit Basteln, ihre Publikationen.

Rauru Isabel LenuckIhre Kurzgeschichte und Hörbuch „Rauru hat Sehnsucht – oder: die Geschichte eines lebendigen Hauses“ gibt es kostenlos zum Download.

Jasmin und die Streichholzmenschen“ kann man als Buch, Hörbuch, über Kindle und iTunes überall und z.T. auch bei ihr käuflich erwerben.

Außerdem hat sie noch so einiges in der Schublade für den passenden Verlag. „Anna und die Turmfresser“… „Die Geheimbande aus der Blumenstraße 22″… und andere. Dabei ist übrigens auch der Zahnputzsong entstanden.

Auch schreibt sie gerne weiterhin im Auftrag, wie zuvor hier: „Das Lese- und Aktionsbuch Katrin Dageföhr Geheimbande„Elbkinder auf Spurensuche“ ist aus einer 2012 angefangenen Kooperation zwischen den Elbkindern (ehemals Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten gGmbH) und dem Archäologischen Museum Hamburg entstanden. Im Jahr 2012 haben Kindergartenkinder aus dem Bezirk Hamburg-Harburg und dem Stadtteil Wilhelmsburg die Welt der Archäologie mit allen Sinnen entdeckt.

Wer mehr über diese faszinierende, liebevolle Persönlichkeit und ihre kreative Arbeit erfahren will, kann ihrem Blog, ihrer Facebookseite oder ihrem Twitter-Account folgen.

Viel Freude dabei!

Eine Kinderbuchautorin im Aufbruch

Kinderbuchautorin Isabel LenuckMit großer Bewunderung beobachte ich, wie meine älteste Freundin Isabel Lenuck gerade Gas gibt: Nach ihrem Studium der Tibetologie, Ethnologie und Sprachlehrforschung an der Uni Hamburg und ihrer langjährigen Arbeit als Museumspädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum für Völkerkunde Hamburg, folgt die zweifache Mutter nun ihrer dritten Leidenschaft, dem Schreiben von Kinderbüchern.

Schreiben ist eigentlich der falsche Begriff: Isabel erzählt ihren eigenen Kindern und deren Freunden ihre neuesten Geschichten, nimmt sie als MP3 auf und schreibt sie hinterher ab. Das unmittelbare freie Erzählen vor einem kleinen aber feinem „Live-Publikum“ ist vielleicht ein Geheimnis der großen Lebendigkeit ihrer Geschichten.

Zwei Bücher sind bereits fertig, „Die Geheimbande aus der Blumenstrasse 22“ und „Jasmin und die Streichholzmenschen„. Letzteres wird in diesen Tagen veröffentlicht – auf eigenes Risiko, denn noch konnte sie nicht zu den Verlagen durchdringen.

In der letzten Woche hat Isabel außerdem ihre erste eigene Webseite gelauncht, die in diesen Tagen so nach und nach befüttert wird. Ihre nigelnagelneue Facebookseite wird derzeit durch mich betreut. Neben dem Schreiben bietet Isabel Lenuck übrigens inspirierende Kurzvorträge für Firmenevents.

So schreibt sie auf ihrer Internetseite:

Bei einer Weihnachtsfeier oder einer anderen Veranstaltung wollen sich alle gut amüsieren: Das Essen muss schmecken, die Getränke reichlich fließen und das Ambiente das Auge erfreuen. Alle möchten feiern und niemandem ist der Sinn nach langatmigen Vorträgen. Muss auch nicht sein! Lassen Sie sich von mir als Entrée kulturelle Bildung in leicht verdaulichen Häppchen servieren, ohne dabei Niveaulosigkeit zu befürchten. Meine Themen sind beispielsweise:

Der Mensch ist ungleich-ungleich sind die Stunden (Allgemeine Führung, Highlight-Führung)
Masken der Südsee- und was hat das mit mir zu tun?(Schwerpunkt: Südsee-Sammlung)
Häusle bauen auf balinesische Art (Schwerpunkt: Bali-Ausstellung)
Lebendige Häuser? Wo gibt’s denn sowas? (Rauru, das Versammlungshaus der Maori)
Der kluge Egoismus bringt mich voran (Schwerpunkt: Hinduismus und Buddhismus)“

Das schöne an ihrem Beruf als Museumspädagogin ist,

dass man sich immer mit den Themen beschäftigen kann, die einen selber gerade interessieren. Die Ethnologie bietet überall Ansatzpunkte dazu: Kunst, Religion, Alltagskultur und im Museum findet man dazu die passenden Objekte. Es bereitet mir große Freude, Besucher durch die Ausstellungen zu führen und ihren Blick durch meine Ausführungen zu lenken. Es kommt doch darauf an, Lust aufs Museum zu machen und die Leute zu inspirieren. Wenn ich den Jugendlichen z.B. mit endlosen Jahreszahlen komme, schalten sie gleich ab und speichern das Gefühl „Museum=langweilig“ im Kopf. Ich versuche Brücken zwischen „Masken und I-Phones“ zu schlagen und spreche über Prestige, Mutproben und Initiationsriten. Wenn die Jugendlichen am Ende der Führung sagen, dass sie es im Museum ganz o.k. fanden, weiß ich, dass sie später vielleicht wiederkommen werden- und darauf kommt es doch an.

Gerne führt Isabel Lenuck auch Firmengäste durch die vielfältigen Ausstellungen im Völkerkundemuseum. Es gibt eine Menge zu entdecken und der Blick auf das „Fremde“ spiegelt häufig überraschend den Blick auf das „Eigene“.

Wer diese beeindruckende Frau und ihre Geschichten persönlich kennen lernen will, hat dazu in Kürze Gelegenheit: Bei der Lesung anlässlich des „Tages der offenen Tür“ im Hamburger Museum für Völkerkunde stellt sie „Rauru hat Sehnsucht“ vor. Diese bebilderte Familienlesung ist die Premiere der neuen Kurzgeschichte, die sie extra anlässlich dieses Anlasses geschrieben hat.

Schon ihre Biografie ist lesenswert: Isabel Lenuck wurde 1973 als zweites von fünf Kindern in Hamburg geboren. Als Kind reiste sie mit ihrer Familie viel umher und lebte unter anderem in Spanien (Andalusien und Ibiza) und Frankreich, dem Land ihrer Mutter.

Während ihres Studiums unternahm die Autorin lange Studienreisen nach Tibet, China, Nordindien. Sie hat das buddhistische Kloster Rizong in Ladakh und die Lebensgeschichte des zweiten Abtes Shas Rinpoche (1862-1926) umfassend erforscht und möchte die spannende Geschichte und die wundervollen Wandmalereien des Klosters demnächst auch einem breiteren interessierten Publikum zugänglich machen.

Neben diesen wissenschaftlichen Ergebnissen war es für sie persönlich eine sehr wichtige Erfahrung, alleine mit einem Kleinkind diese Reise zu erleben. In ihrem bisher unveröffentlichen Reisebericht „Briefe aus Ladakh“ beschreibt sie die Erlebnisse persönlich und authentisch. Derzeit lebt sie mit ihren beiden Kindern in Hamburg.