#d2m15

Digital Marketing & Media SUMMIT

#d2m15Nur noch gut eine Woche bis zum Digital Marketing & Media SUMMIT (25.6.2015 in Hamburg) – der Fachkonferenz zu Content Marketing, Social Media Engagement & Digital Brand Experience, meinem persönlichen Digital Highlight im ersten Halbjahr. Das Programm lässt sich, wie in jedem Jahr, sehen. Ich bin zum 7. Mal in Folge dabei, meist in der Rolle als Vortragende, Moderatorin oder Workshopleiterin und im dritten Jahr auch als Ambassador.

Ich freue mich auf spannenden Austausch mit Partnern aus der Praxis und das Netzwerken mit lieben alten Bekannten aus der Branche.

Am Rande erwähnt, möchte ich auch in diesem Jahr die hohe Frauenquote loben – wie immer haben die Veranstalter auf ein ausgewogenes und hochwertiges Programm hingearbeitet. Tickets gibt es hier.

Ja, wo ist sie denn???

„Wo ist sie denn, Eure Community?“ – Schöner BlogbeitragNils Papendorf!

Was ist denn nun die beste Messgröße? – Die Frage ist gar nicht einfach zu beantworten und wenn doch, so fehlen häufig Daten, die eine solche Bewertung möglich machen.“

Was ich noch ergänzen möchte, ist vor der Festlegung jeglicher Messgrößen müssen wir festlegen, was das Ziel der jeweiligen Community oder der gewählten Social Media Strategie ist. Daraus erst ergibt sich die Relevanz geeigneter Kennzahlen.

Foto: kuhlpunkt.de

Rede und Antwort im Haifischbecken

Ich lese gerade das FAZ Feuilleton „Meine Tage im Hass“ von Andrea Diener und stelle fest:

Das kommt mir bekannt vor.

Das Problem ist die „Entmenschlichung“ in der schriftlichen Kommunikation. Sie führt zu teils völlig enthemmten Aussagen. Und zwar passiert diese nicht nur, wenn sich die Leute hinter Fakenamen und Bildern verbergen können. Selbst in öffentlichen Foren namhafter Business-Netzwerke wird der Ton häufig scharf, beleidigend, anzüglich etc..

Foto: kuhlpunkt.deDie Menschen „vergessen sich“ förmlich in ihrer Aufregung.

Sie würden niemals so auftreten, wenn sie jemanden vor sich stehen oder am Telefon hätten. Deswegen, „triff‘ deine Kritiker, oder telefonier‘ zumindest mit ihnen“. Es kann nur – und es wird in der Regel besser werden! Häufig kann man mit dieser Person in Folge einen besonders loyalen und freundlichen Kunden gewinnen. Gut, das ist in geschlossenen Foren und Netzwerken einfacher als auf einer Fanseite oder im Blog. Die meisten Community- oder Social Media Manager, oder auch die Foren-Moderatoren, Administratoren oder Online-Kundenbetreuer, die sich um öffentliche Foren/Seiten kümmern sind es gewohnt, an jedem Tag öffentlich angepöbelt zu werden.

Journalisten müssen das häufig noch lernen. Müssen sie? Ja, sie müssen.

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Foto: kuhlpunkt.de

Social Media – ein Ausblick. Vortrag beim Social Media Club Hamburg

Der Termin wurde verschoben auf den 3.2.2014! –> Ich freue mich, nun also am kommenden Montag als Speaker dabei zu sein. Der erste SMC Hamburg des Jahres war nach wenigen Stunden ausverkauft. Jetzt wurde noch 4 Tickets aufgestockt.

Ausschnitt aus dem Programm:

Am 3. Februar wagen wir einen Ausblick auf digitale Trends in 2014 und gehen der Frage nach, was 2014 wirklich wichtig wird im Bereich Social Media und der digitalen Kommunikation.[…]

Zunächst wird sich unsere erste Referentin Silke Schippmann mit den Herausforderungen für das Community Management 2014 befassen. Unser 2. Referent Oliver Nickels beleuchtet die digitalen Trends aus Sicht der Unternehmen. In einer anschließenden Fragerunde diskutiert unser Moderator Björn Tantau mit den beiden Referenten und dem Publikum die Frage wie sich Social Media in 2014 weiterentwickeln werden und was dieses Jahr wirklich wichtig wird.“

 

Mehr zu den Speakern:

Silke Schippmann berät seit 2012 überwiegend kleine und mittelständische Firmen, die aktiv in die Kommunikation im Social Web einsteigen oder sich hier weiter entwickeln wollen. Sie führt außerdem im Kundenauftrag entsprechende Schulungen durch. Nach dem Studium auf dem 2. Bildungsweg baute sie das Community Management bei XING auf und aus, ging nach 4 Jahren zu Qype und wirkte 2 Jahre bei wer-weiss-was.de mit. Nebenbei gründete die Hamburgerin den Bundesverband Community Management (und digitale Kommunikation) e.V., dem sie drei Jahre als erste Vorsitzende vorstand. Seit 2012 organisiert sie selber verschiedene Barcamp-Formate wie das fbcamp, das Securecamp, das Healthcarecamp und das carpediemcamp. Mit drei Kollegen gestaltet sie das Startup carpe diem-Club.

Oliver Nickels ist Strategieberater für Digitale Kommunikation und soziale Netze – von der ersten Planung über die Integration und Umsetzung im Unternehmen bis hin zur Entwicklung eines völlig neuen Geschäftsmodells. Er hat mehr als 18 Jahre Erfahrung im Marketing und Business Development, davon 15 bei bei IBM, national und international und 10 Jahre Erfahrung mit Social Media. Als Dozent an der Universität Tübingen lehrt er das Thema „Marketing mit Social Media“ seit vielen Jahren. Er ist Träger mehrerer nationaler und internationaler Marketingpreise und IBM-Marketingauszeichnungen. Während seiner 15-jährigen Tätigkeit bei der IBM Deutschland bis März 2012 war er als Marketing Manager Digital und Social Media Strategist tätig und beriet die Geschäftsführung der IBM Deutschland in strategischen Fragen zum Einsatz sozialer Netze.

Björn Tantau ist seit Ende der 1990er Jahre im Online Marketing aktiv. Er arbeitet als Senior Manager Inbound Marketing bei unserem Gastgeber TESTROOM GmbH in Hamburg und ist als Blogger, Autor, Trainer und Speaker auf nationalen und internationalen Konferenz, Messen und Branchenevents unterwegs. Seine Schwerpunkte sind SEO, Linkaufbau, Content Marketing und Social Media. Er hat unter anderem ein Buch über Google+ verfasst, schreibt für Fachmagazine wie die WebsiteBoosting, betreibt eine eigene Kolumne bei t3n und wurde von ARD, ZDF und RTL2 zu aktuellen Online Marketing Themen interviewt. Als Stratege und Berater unterstützt er mit der TESTROOM GmbH Unternehmen dabei, passende Zielgruppen im Web anzusprechen, um den qualifizierten Traffic nachhaltig zu erhöhen.“

dialog artists

Jobs in der Social Media Branche

dialog artistsDa ich so oft gefragt wurde, heute ein kurzer Beitrag zum Thema:

Wo finde ich Jobs im Bereich Social Media und Community Management?

Über die Facebookseite des Bundesverband für Community Management (und digitale Kommunikation) e.V. (kurz: BVCM) werden derzeit noch regelmäßig Jobs (und andere interessante Infos rund um den Job) gepostet.

Bestimmte Jobs werden vorab und mit interessanten Hintergründen auch in der internen Gruppe des BVCM vorgestellt. Darauf haben allerdings nur unsere Mitglieder Zugriff. Natürlich stellt dies nur einen kleinen Teil der dort täglich stattfindenden Kommunikation und des bestehenden Berufsnetzwerkes dar.

Hier in der Gruppe Social Media Jobs auf Facebook gibt es ebenfalls einen lebhaften Austausch.

Als Suchmaschinen empfehle ich immer gerne die Metasuchmaschine Trovit und als Jobportal Stepstone.

Außerdem kann ich sehr die einschlägigen Events empfehlen, und hier vor allem die Barcamps. Hier ist eine Liste aller Barcamps in der DACH Region. Besonders gut geeignet zum Netzwerken ist das CommunityCamp in Berlin, leider findet es nur einmal im Jahr statt.

Ein gut ausgefülltes Profil bei XING, LinkedIn und Facebook (ja, damit sollte man sich spätestens bei Jobsuche beschäftigen) empfehle ich dringlichst.

Buchtipp zu der Berufsgruppe an sich: Der Social Media Manager von Vivian Pein.

Habt ihr weitere Tipps und Anregungen?

 

Kommentare „einfach löschen“ ist Bullshit

Und wieder einmal eine Diskussion über das schnelle Löschen von drolligen Beiträgen. Anlass und Auslöser für meine Reaktion waren zwei Beiträge, einer von t3n und einer von W&V.

Ich halte nichts von der Modeaussage: „Löscht ruhig großzügig alle Trollkommentare“ – wenn es an dem erforderlichen Verständnis für diese besondere Art der Kommunikation mangelt.

Wir können nicht nicht kommunizieren und Löschungen sind bereits Aussagen, die sehr viele ungewollte Botschaften übermitteln. Leider ist der Empfänger hier nicht nur der Betroffene, sondern alle Leser, die den Konflikt nur am Rande oder gar nicht mitbekommen haben.

Zudem kommen solche pauschalen Aussagen meist nicht von denen, die persönlich „an der harten Front kämpfen“ (z.B. Community Manager, die tätig sind für Mobilfunkbetreiber oder politische Magazine), sondern von Kollegen, die von außen drauf schauen und die Dynamiken einer Community und den Wirkungsgrad einzelner Mitglieder nicht einschätzen können.

Das ärgert mich. 

Halten wir mal fest: (mehr …)

smwhh

Vorträge auf der Social Media Week Hamburg

Auch dieses Jahr lädt die „Social Media Week Hamburg“ vom 17.-21.2. zu unzähligen Events ein:

Erste Termine wurden bereits veröffentlicht und werden nach und nach ergänzt. Ich bin mit zwei Vorträgen am 18.2. und am 20.2. wieder dabei!

smwhhEinmal mit einer Einführung in das Thema „Barcamps verstehen und selbst organisieren“ (18. Februar 2014, 13:30 – 14:30) und: „Wie ungerecht ist das denn bitte? – Am anderen Ende des Hebels“ (20. Februar 2014, 15-16 Uhr).

Ab dem 15.1. können über die oben genannten Links und hier weitere kostenfreie Tickets (da durch Sponsoren gefördert) für die ganze Woche gesichert werden.

Es gibt ein breites Angebot an Themen, und egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener: für jeden Wissenstand sind interessante Veranstaltungen dabei.

Meine besondere Empfehlung gilt dem Vortrag der Ethnologin, Tibetologin und Kinderbuchautorin Isabel Lenuck: „Fragen aus dem Museum an das Neuland„.

Aber Achtung: Erfahrungsgemäß sind die „Sessions“ nach Freigabe (am 15.1.) meist schnell ausgebucht.

Community Manager mit Pokerface

Es ist nicht immer so, wie es zu sein scheint.

Manchmal liegt die feine Kunst des Community Managements genau darin, gerade einmal nichts zu tun.

Abzuwarten.

Zeit und Raum lassenDen Dingen Zeit und Raum lassen, um die Interaktion und den gesunden Austausch in der Community nicht abzuwürgen.

Das gilt insbesondere dann, wenn der Betreiber einer Plattform selbst in die Schusslinie gerät und eigentlich nichts mehr beisteuern kann. Das bedeutet wiederum nicht, seiner Community den Rücken zuzukehren. Ein sorgsames Monitoring und eventuell auch die Seitenkommunikation ist Teil dieser Taktik. Mit Seitenkommunikation meine ich das verdeckte Agieren, die Interaktion mit einzelnen Mitgliedern hinter der Kulisse, also per Direktnachnachricht, per Telefon oder bei einem Kaffee.

Leider beurteilen Kollegen und Vorgesetzte oft nur das, was sie öffentlich nachlesen können. Häufig bringt aber gerade das sensible Wirken im Hintergrund die größte Wirkung neben geschickt platzierten Bekanntmachungen.

Dafür muss die Firma auf seinen (hoffentlich erfahrenen und feinfühligen Community Manager!) vertrauen und ihm einen Handlungsspielraum einräumen. Denn auch Vertraute in der Mitgliederschaft können ausplaudern, was man denkt und veröffentlichen, was man schreibt.

Dafür gibt es 6 goldene Regeln: (mehr …)