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Freiberufler: Einstieg in Social Media in 3 Schritten

social media strategie für freiberuflerLiebe FreiberuflerInnen und EinzelunternehmerInnen,

bei Social Media geht es nicht darum, möglichst viel auf einmal zu können und zu starten. Im Gegenteil: bevor man loslegt, sollte man sich überlegen, was Sinn macht – für die eigenen Ziele und Zielgruppe, die eigene Fähigkeiten und das eigene Zeitbudget.

Man braucht eine individuelle Strategie.

Erst dann sollte man festlegen, mit welchen sozialen Netzwerken man loslegen sollte – oder ob das einfache Beobachten und „Erreich- und Findbarsein“ vorerst ausreicht. Einsteigern sei geraten,

  1. sich einen Google Alert zu den eigenen Suchbegriffen (Namen, Firmen- oder Produktnamen) einzurichten,
  2. ein persönliches XING Profil einzurichten und optimiert einzustellen – so dass man möglichst wenig Arbeit damit hat und wenig Nebenprodukte wie unnötige Benachrichtigungen und E-Mails) erntet.
  3. je nach Geschäftsausrichtung einen Google und Yelp-Platz einrichten und diesen zu befüllen.  Bereits vorhandene, durch Kunden oder Platform-Betreiber angelegte Plätze sollten „geclaimt“ und ebenfalls optimiert werden. Denn auch hier gilt es, gleich die richtigen Einstellungen und Optionen zu wählen, so dass man in Folge möglichst wenig Aufwand dadurch hat und trotzdem wichtige Informationen nicht verpasst (wie z.B. eine neue Frage oder Bewertung).

Wenn man mehr tun will und das Budget investieren kann: der Dreh- und Angelpunkt sollte am Anfang eine eigene Internetseite sein. Gerne rate ich hier zu einem Blogsystem, wie zum Beispiel WordPress, weil sich diese, sind sie einmal eingerichtet, sehr leicht von eigener Hand pflegen und befüllen lassen. Sie sind dann kaum komplizierter als beispielsweise ein XING Account oder eine Facebookseite.

Will man dann mehr tun, dann ist der richtige Augenblick gekommen, um beispielsweise über die Einrichtung einer eigenen Facebookseite zu entscheiden.

Abschließend noch ein Tipp – (die Unterlassung ist ein häufig begangener Fehler!):

Egal, auf welchen Seiten Sie im Netz beruflich präsent sind – vernetzen Sie Ihre Profile und zeigen Sie, wo Sie noch erreichbar sind.

So kann der Leser entscheiden, auf welchen Kanal er Ihnen am liebsten folgen will und womöglich wird er dadurch erst auf weitere Angebote von Ihnen aufmerksam. Oder er kann andere Kunden auf Sie aufmerksam machen. Unterschätzen Sie niemals den Wert der Mund-zu-Mund-Propaganda und machen Sie es begeisterten Kunden leicht, Sie zu verlinken und zu erwähnen!

  • Patrick

    Sehr schön aufgelistet und verständlich formuliert! Ich werde diese Tipps beherzigen.