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Abschlussbericht: Projekt „Vier Wochen positiv“

Foto: kuhlpunkt.deWie versprochen hier mein abschließender Bericht zu meinem Projekt „Vier Wochen positiv“.  Einen Zwischenbericht habe ich ja hier bereits verfasst. Was soll ich sagen, es war spannend.

Ein lokaler Aufreger im Online-Dorf und ein privater Konflikt waren in dieser Zeit eine echte Herausforderung für mich.

Hier also, in aller Kürze, mein persönliches Fazit: 

 

 

 

 

  • Das Projekt hat mich sensibilisiert dafür, weniger zu jammern und zu meckern. Das hat sich meistens sehr gut und richtig angefühlt.
  • Mein Umfeld hat es kaum bemerkt, aber ich habe gespürt, dass ich mein Denken zunehmend auf die positiven Dinge lenke.
  • Die totale Abstinenz war schwierig und immer häufiger habe ich mir zum Ende hin eine Pause vom nicht meckern und jammern gegönnt.
  • Die Momente, in denen ich mir die Schwäche zugestanden habe, haben sich gut und richtig angefühlt. Ich konnte sie auch zeitlich begrenzen.

Sich selber die Auflage zu geben, möglichst wenig rumzunölen  und zu klagen ist ein Baustein für ein glücklicheres Leben.

Weil man sich immer wieder selbst fragt: Lohnt sich das jetzt? Hilft es mir oder schadet es? Mache ich mir Freunde oder Feinde? Ist es genussvoll oder nicht? Meistens konnte ich relativ schnell entscheiden und mich für den entspannteren Weg entscheiden. Nur in den wenigsten Fällen hat es mir geholfen, meinem Wunsch zu Wehklage und Streiterei (dann meist im privatesten Kreis) nachzugeben. Dann nämlich wenn ich meine Position bestimmen musste, Ärger rauslassen oder Mitleid brauchen konnte.

Diese Fälle unterscheiden zu lernen durch Verzicht, war mir dabei eine große Hilfe.

Die Nachahmung sei hiermit empfohlen! Einige Leser wollten sich anschließen und es auch für sich ausprobieren: Wie war es bei euch, welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht? Ich freue mich auf und über eure Berichte!