Meine persönliche #rp13 Nachlese

WAOW.

So ein Event der Extraklasse muss man ja auch erstmal verarbeiten. Ok, ich war zuletzt vor 6 Jahren auf der re:publica und ich bin noch immer völlig geflashed von diesem einzigartigen Business Festival. Viel zu lange war ich im Innenhof, statt in den Sessions – und ich habe es genossen und genutzt. Ich habe endlich mal Leute aus meiner täglichen Timeline persönlich kennen gelernt, alte Onliner Freunde wieder getroffen und spannende Menschen kennen gelernt. Ich habe mich etwas treiben lassen und habe dadurch leider die besten Sessions verpasst. Die Stimmung des Ortes selbst, die Begegnungen und den direkten Austausch – habe ich aber in vollen Zügen genossen, auch wenn ich nicht alle zu fassen gekriegt habe und viele nur flüchtig erleben durfte. Die meisten hochklassigen Vorträge kann man glücklicherweise über Videos oder e-Reader nachverfolgen.

Nun sitze ich hier und kann ganz in Ruhe und sehr entspannt spannende die Mitschnitte sehen, wie zum Beispiel den berührenden Vortrag von Elisabeth Rank. „Bis dass der Tod uns scheidet“ – Sterben und Social Media, ein Thema, mit dem ich mich seit langem sehr intensiv aus eigener und professioneller Betroffenheit heraus beschäftige.

Was macht das Sterben geliebter Menschen aus unserer Timeline mit uns – verlängern wir die Qual des Sterbens und Sterben sehens oder verhilft es uns, auf einen gesünderen und sozialeren Umgang mit dem Tod zurück zu finden? Wir können wieder gemeinsam trauern, und wenn es „nur“ virtuell ist.

rp13_banner_160x129Ebenfalls verpasst habe ich leider Fefes unterhaltsame Erkenntnisse der empirischen Trollforschung. Zusammenfassung: „Es gibt Trolle und Idioten. Die solide Datenbasis von re:Fefe erlaubt eine trennscharfe Klassifikation.

Als #ironblogger interessierte mich natürlich auch die gleichnamige Session „Bloggen und Bier – das lob‘ ich mir!“ Der ernste Kern der internationalen Bloggerbewegung ist der Wunsch, das Netz wieder zu zurückzuerobern. Für eine nachhaltigere, motivierendere und vernetztere Kommunikation wollen wir wieder mehr bloggen (ich selber bin übrigens seit dem Hamburger Start Anfang des Jahres auch dabei! :-))

Beeindruckend und bereits oft verlinkt: The Kids. Netzgemüse von Tanja Häusler und Johnny Häusler. Dazu muss man nicht viel sagen, guckt es euch am besten an! Ach ja, und weil’s so schön war… hier noch die Abschlussrede des Festivals.

Für das wundervolle Event und die Gelegenheit, verpasste Sessions später noch sehen zu können – tausend Dank an die Orga!

Großartig war außerdem das re:Mett von Simyo und (Danke an Manuela Braun und Jörn Sieverneck für die Orga!) und das Community und Social Media Manager-Treffen, gesponsert dankenswerterweise von Motortalk und BVCM e.V. – Danke an Bianca Oertel und Cihan Boz für den wundervollen Abend!