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Bewusst Sein und Social Media

4d231d9407dd18f1356db69da39be72b1Gerne nehme ich das Blogstöckchen von Misha aka Michael Rajiv Shah auf. Tatsächlich, so hat er erkannt in meinen Social Web Umtrieben erkannt (und mich als einziger Mensch jemals angesprochen), dass ich nicht nur toleriere, dass Klout mir das Influencer Gebiet Spiritualität zugeordnet hat, sondern ich es auch bewusst habe stehen lassen.

Einige Klout-Plusse sind bereits dazugekommen, ohne das jemals jemand Gesprächsbedarf gesehen hat. Wie diese Blogparade im einzelnen funktioniert, hat Misha in seinem Beitrag ausführlich beschrieben. Here we go:

Was ist Bewusstsein für mich? Nutzt Bewusstsein im Business?

Tatsächlich bin ich ein sehr intuitiver Mensch. Ich bin mir meiner Wirkung bewusst, denke, lebe, fühle und ich entscheide gerne ganzheitlich. Das, was ich unter Bewusstsein verstehe, ist das bewusste Sein auf allen Ebenen. Es erfordert keine Konzentration, keinen besonderen Aufwand.

Wenn Dinge oder Aufträge nicht in einen guten Fluss kommen, wenn sich immer wieder unerwartet Hürden und Hindernisse auftun, dann ist dies für mich ein deutliches Signal. Hier stimmt etwas nicht. Genauso gehe ich selbstbewusst und sicher bestimmte unternehmerische Risiken ein, wenn ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dieses sichere Bauchgefühl, welches ich mir früher einmal abtrainiert habe und später  mühsam wiedererlernen musste, bringt mir eine echte Entscheidungskompetenz und einen Vorsprung, wenn die Zeit für langwierige Abwägungen fehlt.

Das bewusste Sein bestimmt dabei auf ganz natürliche Weise meine Handlungen. Es ist nichts künstliches, worauf ich meine Sinne richten muss. Es ist da, es ist in mir.

1) Was ist Bewusstsein für mich? 

Ich folge meiner Intuition und lebe dadurch besonders bewusst. Wer aus dem Bauch heraus entscheidet, macht meines Erachtens weniger Fehler und findet schneller den einfachsten Weg.

Ein gewisses Vertrauen, dass sich die Dinge, die zueinander gehören, finden werden, ein wenig Geduld, den Dingen den erforderlichen Raum zu geben und auch Mut, die eigene Meinung zu vertreten, selbst wenn man gerade keine Zahlen vorlegen kann für das, was man weiß – gehören dazu. Alles hängt mit allem zusammen: Mein Denken beeinflusst mein Tun und mein Tun beeinflusst meine Umwelt. Meine inneren Bilder und meine Worte erschaffen Realitäten. Deswegen setze ich beide sehr bewusst ein.

Ich lerne und übe mich in dem Thema Loslassen, um frei zu werden von meinen eigenen Grenzen. Dieses Verständnis von meiner Welt ist für mich das wirkliche Bewusstsein, und ich übe mich täglich in den einzelnen Bereichen.

2) Wie hängen Bewusst Sein & Social Media für mich zusammen?

Es mag ein wenig pathetisch klingen, und ich würde es hier wohl nicht in mein Businessblog schreiben, wenn mich nicht eine so geschätzte Person wie Misha danach fragen würde. Alle oben genannten Punkte lassen sich auf Social Media übertragen.

Der bewusste Austausch via Social Media vergrößert nicht nur meine Reichweite, sie tragen meine Worte, Bilder und Inspirationen weit und oft folgt aus ungeahnter Ecke ein Rückmeldung. Gleichgesinnt treffen sich und oft verlieren Entfernungen gänzlich an Bedeutung.

Über Social Media pflege ich nicht nur den Kontakt zu vielen Gleichgesinnten – von denen ich weiß, dass ich sie unglaublich mag, obwohl ich ihnen noch nie begegnet bin. Ich erreiche und berühre Menschen, die an eine Sache glauben, einem Thema folgen,  sich aber auch an mir (respektive: meiner Firma, meinem Produkt, meiner Dienstleistung oder denen meiner Kunden) reiben.

Zu diesen zum Teil recht intensiven Touchpoints, nennen wir es mal so, gehört allerdings auch professionelle Abgrenzung.

Konkret: Das, was ich in den 16 Jahren psychiatrischer Pflegearbeit gelernt habe, ist, mich abzugrenzen. Wenn mir beispielsweise jemand (ansonsten Unbekanntes) via Social Media von seinen Selbstmordplänen berichtet: Ich kann der anderen Person nicht helfen, wenn ich Schwere und Leid aufsauge oder in das nahe gelegene Helfersyndrom verfalle. Ich bleibe dort, wo ich bin, ich spiegele, konfrontiere oder helfe auf sachlicher Ebene. Lediglich ein einziges Mal habe ich bewusst die Online Grenze überschritten und mit der betroffenen Person 45 Minuten telefoniert. Das war wichtig für ihn und für mich.

Ein weiteres Beispiel: Das Thema „Flut“ hat mir kürzlich wieder verdeutlicht, dass Social Media das dörflich/familiäre ersetzt, nach dem  sich viele von uns insgeheim sehnen. Die Welle der Hilfsbereitschaft, Anteilnahme, des sich Mutmachens und Organisation gegenseitiger Unterstützung hat in großen Teilen stattgefunden auf Facebook und auf Twitter. Als Facebook-Beispiel sei hier Lauenburg genannt, ein kleines Städtchen südöstlich von Hamburg. Jeder, der diese Aktivitäten aufmerksam verfolgt hat, sollte verstehen, dass Facebook und Twitter nur Seiten sind, wo man das jüngste Foto seines Mittagessens hochladen kann.

Ich habe weit ausgeholt: Worum es in Social Media immer auch geht, ist Authentizität. Dafür ist ein hohes Maß an Bewusstheit erforderlich. Die Präsenz, das im Hier und Jetzt sein. Vielen gelingt dies offline, manchen auch online. Diese Menschen sind greifbar.

3) Wie nutze ich Bewusstsein im Business?

Bewusstsein ist für mich nichts, was ich an- oder abschalten kann. Ich versuche immer, bewusst wahrzunehmen und der rationale Filter ist nur eine von vielen Wahrnehmungsstufen. Anders gesagt: Ich achte auf mich und auf andere, auf Strukturen, auf Energien. Ich bewege mich mit der Energie, vergleichbar der Strömung eines Flusses, ohne mich dabei treiben zu lassen. Menschen, denen es ebenso geht, erkennen sich meist schnell und sie pflegen einen vertrauten Umgang untereinander. Denn sie erkennen sich und sie tun sich gut.

Konkret: Wenn Prozesse und Entwicklungen aus ungeklärter Ursache ins Stocken geraten, mache ich sie mir gerne sicht- und greifbar, beispielsweise durch Organisations-Aufstellungen.

4) Wie schaffe ich es, in einer bewussten Haltung zu bleiben / zurückzukehren?

Das ist in der Tat nicht trivial und ein stetiges Übungsfeld für mich. Ich beobachte mich und den Fluss meiner Energie. Bemerke ich, dass ich unruhig und ängstlich werde, bleibe ich stehen, fühle nach, halte inne, stelle mich der Angst. Ruhe bewahren ist hilfreich, und ein gesundes Vertrauen, auch in mich und meine Freunde, die mir immer wieder spiegeln, wenn ich versuche, bereits getroffene Entscheidungen anderweitig zu rationalisieren.

4) Was tue ich, wenn Bewusstsein in der Esoterik-Schublade landet?

Es ist schon bitter, dass man diese Überlegung überhaupt anstellen muss. Wer mehr wahrnimmt, als viele andere Menschen, muss sich häufig verleugnen oder entschuldigen, denn es ist anderen unheimlich. Aus diesem Grunde halte ich mich auch an dieser Stelle zurück und werde wohl nur selten etwas zu dem Thema Bewusstsein in meinem Business Blog schreiben.

Konkret: Mehr davon werde ich zweifelsohne in unserem carpe diem-Club Blog ausdrücken.

Wir haben übrigens kürzlich ein Barcamp abgehalten, das carpediemcamp, bei dem es um so Themen wie Life-Work-Balance, Produktivität, Zeitmanagement und bewusstes Erleben ging. Das Interesse daran war groß, ebenso mächtig allerdings auch die Angst vor Esoterik. Ich weiß nicht, wie man dieses Dilemma auflösen kann, vielleicht einfach nur durch den Mut Einzelner, die darüber stehen und ihre eigene Spiritualität nicht mehr als etwas Fremdes, Bedrohliches wahrnehmen.

5) Was soll ein Bewusstseinskongress beinhalten, damit ich ihn besuche?

Diese Frage ist für mich schwer zu beantworten. Vermutlich ist das Thema so offensichtlich, so überall in meinem Leben, dass ich keinen Bedarf verspüre zu so einem Kongress zu gehen. Wäre er aber in meiner Nähe und ohne jeglichen Aufwand zu erreichen, dann interessieren mich die unterschiedlichen Formen energetischen Heilens, der Meditation, und praktische, umsetzbare Lösungen für das Management und die Personalführung.

Jetzt bin ich auf eure Antworten gespannt! Ich übergebe mein Blogstöcken an die folgenden Personen:

  • Gerald Angerer, der wunderbare Lokalreporter. Ich hätte dieses Mal gerne ein Nahportrait von dir und die Antwort zu den oben beantworteten Fragen: „Was ist Bewusstsein für mich? Nutzt Bewusstsein im Business?
  • Judith Rieker: Die tiefgründige Business-Powerfrau mit Herz für Verbeiner. Welche eigentlich gaaaar keine Zeit, aber wirklich viel zu sagen hat. (PS: Ein kurzer Artikel, auch gerne als Gastbeitrag in meinem Blog, reicht mir auch)
  • Marco Jansen: Vielleicht kann ich dich und Life of Marco vorzeitig aus deiner Sommerpause zurückholen, ich wäre jedenfalls sehr gespannt auf deine Antworten. Holt dich dieses Thema aus deiner Schreibpause? – Falls nicht, wünsche ich dir eine großartige Zeit und: Man liest sich (ja glücklicherweise täglich auf FB und Twitter)!
  • Patrick Breitenbach: Was sagt der Brainblogger zu diesen Fragen? Ich freue mich auf deine Antworten!

Das gleiche gilt für das Energiebündel:

  • Anja Gresznik. Das Kopfkind, welches keines ist: Wo auch immer, ich würde von dir gerne was zu dem Thema lesen!
  • Und, unermüdlich, ein weiterer Versuch bei:
  • Karsten Wusthoff: Mit einem inneren starken Ratiopart (googlen lohnt sich nicht, dieses Wort gibt es nicht) sicher ein spannender Diskussionspartner – Hellyeah! Weil ich von dir in letzter Zeit viel zu selten lese, aber meine, dass du was zu dem Thema beizutragen hast!
  • Jan Theofel: Weil er ein fraglos sehr spiritueller Mensch ist und als Organisator des Lifeworkcamps viel zu dem Thema sagen kann.

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Weitere Beiträge zu der Blogparade:
  1. Sandra Schink – Bewusst. Sein. Lassen.
    http://www.shamani.de/bewusst-sein-lassen/
  2. Gustavo Reich – Möge das Bewusstsein mit Dir sein
    http://imzugderzeit.wordpress.de/2013/06/14/moge-das-bewusstsein-mit-dir-sein-bewusstwie/
  3. Sabine Sternberg – Was ist Bewusstsein für mich
    http://kurzundknap.blogspot.de/2013/06/was-ist-bewusstsein-fur-mich.html
  4. Susanne C. Steiger – Bewusst Sein immer ich
    http://aproposmedia.de/bewusst-sein-immer-ich/
  5. Lars Hahn – Sind Sie noch bei Bewusstsein? Wie Bewusssein bei Business und Karrierenutzt
    http://systematischkaffeetrinken.de/2013/06/17/sind-sie-noch-bei-bewusstsein-wie-bewusstheit-bei-business-und-karriere-nutzt/
  6. Frank Schoofs – Was ist Bewusstsein
    http://ohrenhoehe.de/was-ist-bewusstsein/
  7. Silke Schippmann – Bewusstsein und Social Media
    http://dialogartists.de/bewusstsein-und-social-media/
  8. Bettina M. Kreissl Lonfat – Bewusstsein eine Parabel
    http://yseult.mediaevaliter.com/2013/06/17/bewusstsein-eine-parabel/
  9. Peter Hinzmann – Virtueles Bewusstsein
    http://www.jnightshift.com/2013/06/blogstockchen-virtuelles-bewusstsein.html
  10. Andreas Franz Prokop – Bewusstsein in Zusammenhang mit Social Media – Gedanken dazu
    http://www.social-business-austria.at/bewusstsein-in-zusammenhang-mit-social-media-gedanken-dazu/
  11. Dieter Schwarz – Bewusstsein Sovial Media
    http://www.prandcommunication.com/bewusstsein-socialmedia/
  12. Christian Spliess – Blogstöckchen zum Bewusstsein
    http://nurmeinstandpunkt.wordpress.com/2013/06/18/blogstockchen-zum-bewustsein/
  13. Christian Müller – Bewusstsein Lebensaufgabe der persönlichen Entwicklung
    http://www.sozial-pr.net/bewusstsein-lebensaufgabe-der-persoenlichen-entwicklung/
  14. Brigitte Ilseja Steiner – Ein Bloggerexperiment zum Bewusstseins Kongress
    http://www.facebook.com/notes/brigitte-ilseja-steiner/ein-bloggerexperiment-zum-bewusstseins-kongress-von-michael-rajiv-shah/10151631738309381
  15. Susanne Hillmer – Bewusstsein Social Media
    http://kundenpfadfinder.de/2013/06/bewusstsein-social-media/
  16. Silke Loers – Bewusstsein Social Media
    http://www.loers-vertriebsberatung.de/2013/06/bewusstsein_social_media/
  17. Susanne Steinecke – Was ist Bewusstsein für mich
    http://susanne-steinicke.blogspot.de/2013/06/blogstockchen-was-ist-bewusstsein-fur.html
  18. Werner Deck – Innerhalb von 4 Wochen das 2. Blogstöckchen. BewusstWie von Michael Rajiv Shah
    http://www.malerdeck.de/blog/innerhalb-von-vier-wochen-das-zweite-blogstoeckchen-bewusstwie-von-michael-rajiv-shah
  19. Barbara Braehmer – Was ist Bewusstsein für mich? Nutzt Bewusstsein im Business?
    http://www.intercessio.de/index.php/de/blog-menu/294-blog-kategorien/social-hr/653-blogstoeckchen-was-ist-bewusstsein-fuer-mich-nutzt-bewusstsein-im-business.html
  20. Marion Frey – Stöckchen zum Thema Bewusstsein aufgegriffen
    http://tausendundeineblume.wordpress.com/2013/06/26/stoeckchen-zum-thema-bewusstsein-aufgegriffen/
  21. Ragnar Heil – Was ist für mich Bewusstsein
    http://ragnarheil.wordpress.com/2013/07/01/blogstockchen-was-ist-fur-mich-bewusstsein/
  22. Inne Sein – Blogstöckchen zu Thema BewusstSein
    http://innesein.wordpress.com/2013/07/01/blogstockchen-zum-thema-bewusstsein-2/
 

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  • Liebe Silke,
    danke für das Stöckchen mit Anstoss zu ein paar tiefgründigen Worten :-). Bewusstsein im Business. Ein weitreichendes Thema. Ich selbst habe vor einiger Zeit aufgehört, im Hamsterrad des allgemeinen Business herumzurennen und folge nun meinem eigenen Weg und meiner eigenen Philosophie. Das ist der Weg meines Herzens und auch der Weg meiner eigenen Wahrnehmung. Meine Geschäftspartner wahrzunehmen, ehrlich und konsequent zu sein. Die Vierbeiner, die in meine Praxis kommen, wahrzunehmen. Wie oft werde ich im Alltag mit Pauschalmeinungen konfrontiert. „Man muss impfen, man darf nicht impfen, Hunde müssen kastriert werden, Wurmkuren gebe ich prophylaktisch, der Tierarzt hat gesagt, Antibiotika und Cortison sind ganz schlimm, …“ Die Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Wenn ich dann darauf erwidere: „Was denken Sie, ist für Ihr Tier denn das Richtige?“, werde ich meist mit großen Augen angesehen. Wie? Ja, das Tier ist ein Individuum und möchte auch wahrgenommen werden. Es gibt im Leben viele Wahrheiten und die ist individuell. Meine Erfahrungen in der Praxis lässt sich auch auf jedes Business übertragen: Was wäre für Sie selbst die passende Entscheidung? Was würde genau dieser Firma gut tun? Welche Art der Kommunikation passt denn zu Ihnen? Selbstwahrnehmung – das Gegenüber wahrnehmen. Innehalten – Ausatmen – Beobachten. Dann werden wir alle zu ganz anderen Entscheidungen kommen. Viel Spaß dabei! Ihre Judith Rieker

    • Hallo Judith,

      eines von vielen Dingen die ich aus diesem sehr berührenden Blogstöckchen gelernt habe ist den Begriff „Busi-Ness“ neu wahrzunehmen und die Diskrepanz zwischen eigenem Tun und Verwendung des Wortes zu erkennen.

      „Wahrnehmen – Verarbeiten – Handeln“

      Danke für Ihren Input aus Wien. Ihr Michael Rajiv Shah

  • Liebe Silke,

    ich komme erst heute dazu mich für Deinen Beitrag zum Blogstöckchen des Sommers zu bedanken.

    Ich hoffe, dass Du für den Fall, dass das Los zum Kongress Dich am 24.06. ‚trifft‘ auch nach München kommen könntest. Bin mir aber eh bewusst darüber, dass es der Inhalt war und nicht die Möglichkeit auf einen Gewinn.

    Du hast mich tief berührt und ja. Bitte gib mir Bescheid bzw. nimm mich in in Deine Carpe-Diem-Barcamp-Liste auf. Möchte gern beim nächsten dabei sein.

    LG aus Wien
    Dein MiSha

    • Oh, bitte – immer gerne, wenn du rufst! 🙂 Freut mich, dass du an mich gedacht hast und dass der Beitrag dir gefällt. Dein Artikel war aber auch die ideale Vorlage!

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