20 unwesentliche Dinge über mich

Gesehen habe ich dieses charmante Blogstöckchen zuerst bei Marco Jansen. Ich habe Wibkes herzigen Blogbeitrag genossen und mich von Frau W. inspirieren lassen. Und nun steh‘ ich hier, halte das herrenlose Blockstöckchen in der Hand und habe Lust zu schreiben.

Zu privat für ein Business Blog? Egal.

20 Dinge über mich.

  1. Als Linkshänder habe ich mir eine Schreibhaltung angewöhnt, die mich von oben nach unten schreiben lässt. Macht Sinn, weil man als Linkshänder sonst immer irgendwie die Hand verdrehen muss oder die Tinte verschmiert. Sieht komisch aus, ist aber so. 😉 Mit meiner skurrilen Schreibhaltung habe ich sogar mal ein Graphologieschreibtest auf dem Jahrmarkt gecrashed (sorry, Guys!)
  2. Ich bin aus 2000 Metern aus einem Flugzeug gesprungen und habe mit den Wölfen geschmust. Das sind zwei erhebliche und prägende Erlebnisse für mich gewesen.

    CC Lizenz by http://tanjaaskani.de/

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  3. Motorradfahren. Zugegeben, heutzutage fahre ich viel zu selten. Dennoch steht meine Honda Sevenfifty mit Ganzjahreskennzeichen fahrbereit direkt vorm Haus. Ist so’n Freiheitsding für mich. Eng verknüpft ist das Motorrad fahren für mich auch mit dem Roskilde Festival.
  4. Feuer beruhigt mich, bremst mein Tempo herunter, wenn ich sonst auch mal hektisch und ein wenig zu schnell unterwegs bin. Schon der Geruch von Kerzen, Lagerfeuer und Kamin macht mich glücklich lässt meine Sinne zur Ruhe kommen. Wenn ich mit dem Feuer spiele, bin ich ruhig und fokussiert.
  5. Call me Maureen O’Hara! An manchen Wochenenden bin ich mit den Piratengruppen Flints Buccaneers und Rote Brut als Reenactor, also historische Darstellerin (Piratin des 17./18. Jahrhunderts), unterwegs.
  6. In Notfällen bin ich meist schlagartig ruhig und dadurch ein guter Krisenmanager.Vermutlich ein Erbe aus meinen 16 Jahren in der psychiatrischen Pflege (ich sag‘ nur „brennende Mülleimer“…)?
  7. Als Kind wollte ich Astronaut werden. Als Kind einer Krankenschwester-Dynastie bin ich dann aber erstmal der Empfehlung meiner Familie gefolgt, erstmal „was richtiges zu lernen“, bis mein Übermut siegte, ich mein Abitur nachholte und auf dem 2. Bildungsweg mein selbst finanziertes Studium aufnahm.Silke Kind
  8. Neben dem Studium habe ich 4 Jahre als Promolady bei Douglas gearbeitet. Meine besondere Spezialität als Aushilfe bei Bobby Brown und Douglas war die Bereitschaft, auch Männer zu schminken.
  9. Mein absurdester Nebenjob war wohl der Dessous-Packjob bei Beate Uhse. Und ja, ich durfte diese beeindruckende Frau noch kennen lernen.
  10. Lange bin ich meinem genetischen Erbe gefolgt und ständig umgezogen. Meine Großmutter gehörte zu einer fahrenden Familie, die vom Riesengebirge kam und dann quer durch Deutschland gen Norden wanderte, kaum irgendwo länger als 2 Jahre blieb. Ein bemerkenswerter Stop der Rittmeisterfamilie war bei dem Gestüt des Baron von Münchhausen. Naja, bei seinen Erben. 😉
  11. Ich bin mit dichten schwarzen Haaren zur Welt gekommen. Ein Spektakel Anfang der 70er!
  12. Freunde konstatieren mir einen gewissen  „Widerspruchsgeist“. Dabei habe ich nur einen Gerechtigkeitsfimmel und stelle gerne bestehende Konventionen in Frage. Meine größte Macke sei laut meinem Partner mein „projektbezogener Aktionismus“: habe  ich eine neue Idee habe, bin ich kaum zu bremsen.
  13. Mein Zahnpastalächeln habe ich mir verdient! Nach vielen harten Jahren beim Kiefernorthopäden zeige ich nun gerne meine Zähne. Sorry about that.
  14. Ich bin seit 1996 Mitglied bei amnesty international und war dort als Teil eines wundervollen Teams 2 Jahre massiv aktiv in der hannoverischen „Asylsprechstunde“.Feuer Fokus
  15. Familie für mich etwas anderes als für viele andere. Meine Familie besteht zum großen Teil aus Freunden.
  16. Ich bin in einem Dorf mit vielen Tieren aufgewachsen. Dank eines Bauernhofs-Spleens meines Vaters hatten wir Ponies, Schafe, Ziege, Hängebauchschwein, eine Meerschweinchen- und Kaninchenzucht, Chinchillas, Hamster, Echsen, Katzen. Im Sommer sind wir mit den Ponies regelmäßig mit Kutsche und im Winter mit Schneeschlitten raus.
  17. Den ursprünglichen Traum meines Daddies, mit einer Kutsche in den Urlaub zu reisen, konnte ich noch nicht verwirklichen. Auch eine Hausbootreise reizt mich wahnsinnig. Dafür geeignet ist mein Lieblingsreiseland und geistige Heimat Irland. Nachdem ich dieses Land mit seinen unfassbar netten und speziellen Menschen kennen gelernt habe, weiß ich, dass wahre Herzlichkeit keine brütende Sonne braucht. Wobei ich eine Reise nach Madagaskar auch nicht ablehnen würde.Heute ohne Fenster ;-). Foto von Roskilde Festival.
  18. Im Jahr 2007 wäre ich übrigens fast nach Kolumbien ausgewandert. Keine spontane Verrückheit, sondern eigentlich seit Jahren in meinem Sinn.
  19. Meine Lieblingsmärchen waren schon immer „Die Schneekönigin“, „Jack und die Wunderbohne“ und „Rübezahl“.
  20. Ich trage seit 1992 eine meist verdeckte Tätowierung. Was soll ich sagen? Es handelt sich um ein präkolumbianisches Freiheitssymbol.

Wer mag dieses Blogstöckchen weitertragen, Inga? Christian? Jan? Misha? Ich will eure Geheimnisse wissen, los jetzt!

 

  • Ups, voll getroffen vom Blöckstöckchen! Na, mal gucken…!
    😉

  • Sehr interessant! Schön, dass du so persönliches veröffentlichst, vor allem, weil ich mich in Punkt 15 wieder finde. Und die Hausboottour Irland steht auch seit Jahren auf der to do Liste!

    • Vielen Dank!

      Und zu der Hausbootsache habe ich ungefähr 500 Bücher. Wenn du Lust auf Papier hast, leihe ich sie dir gerne für deine Reise! 🙂

  • Wilfried

    Interessante Fakten. Das mit den Wölfen finde ich richtig toll! 🙂 (y)